Was ist ein Liquiditätsengpass?

Aktualisiert: Mai 25

Die Liquidität ist die Zahlungsfähigkeit, darunter versteht man die jederzeitige Möglichkeit seine Schulden bezahlen zu können.


Während der Corona-Pandemie gab es „Soforthilfen 2020“ die ausschließlich zur Überbrückung betrieblicher Liquiditätsengpässe dienen. Ihr Ziel ist die Vermeidung von Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten in bisher gesunden Unternehmen infolge der Corona-Pandemie. Sie dürfen daher nicht der Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts dienen.

Die Liquidität lässt sich in 3 Grade einteilen:


Liquidität ersten Grades auch Barliquidität genannt

= Kasse + Bankguthaben + Wertpapiere des Umlaufvermögens + Schecks + Wechsel

/ kurzfristiges Fremdkapital *1

Liquidität zweiten Grades auch Einzugsliquidität genannt

= Kasse + Bankguthaben + Wertpapiere des Umlaufvermögens + Schecks + Wechsel + kurzfristige Forderungen + kurzfristige sonstige Vermögensgegenstände

/ kurzfristiges Fremdkapital


Liquidität dritten Grades

= Kasse + Bankguthaben + Wertpapiere des Umlaufvermögens + Schecks + Wechsel + kurzfristige Forderungen + kurzfristige sonstige Vermögensgegenstände + Vorräte bzw. Waren

/ kurzfristiges Fremdkapital


> wenn man das Endergebnis in Prozent haben will multipliziert man das Ergebnis * 100

> *1 kurzfristiges Fremdkapital sind kurzfristige Schulden z.B. Steuerrückstellungen oder sonstige Verbindlichkeiten

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