Signaturstufen


Eine Signatur versichert das z.B. eine E-Mail in Originalzustand ist und nicht nach dem Versenden, verändert worden ist.


Einfache elektronische Signatur

Es werden keine besonderen gesetzlichen oder technische Anforderungen an die Sognaturerstellung gestellt. Die einfache Signatur benötigt keine Zertifikate oder zusätzliche Signaturerstellungsroutinen. Dadurch besitzt sie das geringste Sicherheitsniveau. Die Signatur ist unreguliert und frei gestaltbar, z.B. der Unterschrifttext in einer Fußzeile in einer E-Mail oder eine eingescannte Unterschrift.

Fortgeschrittenen digitale Signatur

Diese besteht aus einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren. Die Signatur ist ausschließlich dem Inhaber des Schlüssels zugeordnet und ermöglicht dessen Identifizierung, in Streitfall ist sie ohne Beweiskraft.

Qualifizierte digitale Signatur

Ergänzend zur fortgeschrittenen Signatur ist bei der qualifizierten elektrischen Signatur eine sicher Signaturerstellungseinheit vorgeschrieben, die Fälschungen von Signaturen und signierten Daten zuverlässig erkennbar macht und gegen unberechtigte Nutzung schützt. Die Signatur muss ferner auf einem zu diesem Zeitpunkt gültigen Zertifikat beruhen. Das Trust-Center muss bei der Bundesnetzagentur gemeldet sein und wird von dieser überwacht. In Streitfällen stellt die digitale Signatur der handschriftlichen Unterschrift gleich.

Die Rechtverbindlichkeit fordert zwei Voraussetzungen:

1. Authentizität d.h. der Absender hat selbst unterschreiben

2. Integrität d.h. ein versendetes Dokument kann nicht mehr verändert werden

Es kann dadurch bewiesen werden, dass Ereignisse stattgefunden haben oder nicht.

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