Urlaub kann auch ohne tatsächliche Arbeitsleistung entstehen


Das Bundesurlaubsgesetz (BurlG) legt die Mindestbedingungen fest. Arbeitnehmer haben einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen pro Kalenderjahr.

Werktage sind: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag also gibt es nach BurlG eine Sechs-Tage-Woche. Ist der Arbeitnehmer nur Fünf-Tage-Woche beschäftigt, verringert sich der Mindesturlaub auf 20 Arbeitstage.

Wird der Urlaub wegen Krankheit nicht genommen, weil der Arbeitnehmer durchgehend erkrankt ist verfällt der Urlaub nicht und kann noch 15 Monate nach Ende des betreffenden Kalenderjahres genommen werden.

Der Urlaub entsteht selbst dann, wenn keine Arbeitsleistung erbracht wird, denn maßgeblich für das Entstehen des Urlaubsanspruches ist nicht die tatsächliche Arbeitsleistung, sondern lediglich das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses.

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